Zelter Plakette

 

                               

Dem Arbeitergesangsverein Einigkeit 05
 wurde am Sonntag, den 19. Juni 2005
 die ZELTERPLAKETTE,
die höchste staatliche Auszeichnung für Laienchöre,
in der Stadthalle in Weilburg/Lahn
für das 100-jährige Bestehen übergeben.

 

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, stiftete 1956 eine Bronzeplakette (1.58 mm x 1.38 mm) als höchste staatliche Auszeichnung für Laienchöre, die ihr 100-jähriges Bestehen feiern oder gefeiert haben.

Voraussetzung für die Verleihung ist, dass sich der ausgezeichnete Chor der Pflege des Chorgesanges und des Volksliedes gewidmet hat, und im Rahmen der örtlichen Verhältnisse eine für die Allgemeinheit wertvolle und gemeinnützige Kulturarbeit leistet.

Dem Sängerbund wurde die Plakette 1957 verliehen.

Sie ist nach CARL FRIEDRICH ZELTER (1758 – 1832) benannt.

Zelter erlernte den Maurerberuf  und erhielt daneben eine Musikausbildung.

Ab 1791 sang er in der „Singakademie“ seines Lehrers C.F. Fasch, von dem er 1800 deren Leitung übernahm.

1809 wurde Zelter zum Professor an der Königlichen Akademie der Künste ernannt. Im gleichen Jahr gründete er die „Berliner Liedertafel“.

Ab 1822 und bis zu seinem Tode leitete er das königliche Institut für Kirchenmusik.

Er war mit Goethe befreundet, der ihn als musikalischen Berater und Vertoner seiner Gedichte schätzte. Zelter setzte sich für eine Erneuerung des Musiklebens ein. Sein Wirken förderte die Gründung weiterer Liedertafeln und, später dann, vieler Männergesangsvereine.

Sein Lebenswerk hat durch die Stiftung der nach ihm benannten Plakette eine würdige Ehrung erfahren.

 

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